Das Schwimmlexikon der White Sharks sammelt die wichtigsten Fachbegriffe rund ums Schwimmen an einem Ort: Technik, Trainingslehre, Wettkampfregeln, Ausrüstung und Anatomie. Ob Einsteiger oder Leistungsschwimmer: Hier findet ihr verständliche Erklärungen zu den Schwimmbegriffen, die im Verein und im Wettkampf immer wieder auftauchen. Nutzt die Sprungnavigation, um direkt zum passenden Buchstaben in diesem Schwimmlexikon zu springen.
Inhaltsverzeichnis: Schwimmlexikon von A-Z
Dieses Schwimmlexikon eignet sich für Neulinge im Verein genauso wie für erfahrene Wettkampfschwimmer, die ihr Vokabular auffrischen möchten.
A
Abklatschen
Übergabe bei Staffelwettbewerben durch Berühren des Startblocks statt eines Stabs.
Anschlag
Berühren der Wand am Ende einer Bahn oder eines Rennens.
Armzug
Bewegung der Arme unter und über Wasser zur Erzeugung von Vortrieb.
Atemrhythmus
Festgelegtes Muster, in dem ein Schwimmer während des Zuges einatmet.
Auftrieb
Physikalische Kraft, die den Körper im Wasser trägt.
Ausgangsposition
Körperhaltung unmittelbar vor dem Startsignal.
Ausdauertraining
Trainingsform zur Verbesserung der aeroben Leistungsfähigkeit.
Aufwärmen (Einschwimmen)
Lockeres Schwimmen vor Training oder Wettkampf zur Vorbereitung von Muskulatur und Kreislauf.
B
Bahn
Eine Länge des Beckens von einer Wand zur anderen.
Beckenrand
Der feste Rand rund um das Schwimmbecken.
Beinschlag
Bewegung der Beine zur Unterstützung von Vortrieb und Wasserlage.
Brustschwimmen
Schwimmart mit gleichzeitigem Arm- und Beinzug unter Wasser.
Bugwelle
Wasserwelle, die sich vor dem Kopf eines Schwimmers bildet.
Bahnenzähler
Hilfsmittel oder Person, die geschwommene Bahnen im Training mitzählt.
C
Chlorgehalt
Menge des im Beckenwasser gelösten Desinfektionsmittels Chlor.
Cool-down
Lockeres Ausschwimmen zur Regeneration nach einer intensiven Belastung.
D
Delfinschwimmen (Schmetterling)
Schwimmart mit gleichzeitigem Armzug über Wasser und wellenförmigem Beinschlag.
Dehnung
Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit von Muskulatur und Gelenken.
Diskusqualifikation
Ausschluss vom Wettkampf wegen eines Regelverstoßes.
Doping-Kontrolle
Überprüfung von Athletinnen und Athleten auf verbotene leistungssteigernde Substanzen.
E
Einzellage
Wettkampfdisziplin, bei der alle vier Schwimmarten nacheinander geschwommen werden.
Ellenbogenhochhalten
Technikelement beim Kraulschwimmen für einen effizienten, kraftvollen Zug.
Endspurt
Beschleunigung auf den letzten Metern eines Rennens.
Ergometer
Trainingsgerät zur Simulation der Schwimmbewegung an Land.
F
Fehlstart
Vorzeitiger, regelwidriger Start vor dem Startsignal.
Flatterkick
Schneller, alternierender Beinschlag beim Kraul- und Rückenschwimmen.
Freistil
Wettkampfdisziplin ohne Vorgabe der Schwimmart, meist als Kraul geschwommen.
Faustschwimmen
Trainingsübung mit geschlossener Faust zur Verbesserung des Wassergefühls.
G
Gleitphase
Phase nach Start oder Wende, in der der Schwimmer ohne Zug durchs Wasser gleitet.
Grundschwimmarten
Die vier offiziellen Schwimmarten: Kraul, Rücken, Brust und Schmetterling. Alle vier findet ihr als eigene Einträge in diesem Schwimmlexikon.
H
Handpaddel
Trainingshilfsmittel für die Hände, das den Wasserwiderstand beim Zug erhöht.
Hochstart
Startvariante vom Startblock aus dem Stand.
Hüfteinsatz
Rotation der Hüfte zur Unterstützung eines kraftvollen Armzugs.
Hypoxietraining
Atemtraining mit reduzierter Atemfrequenz zur Leistungssteigerung.
I
Intervalltraining
Wechsel von Belastungs- und Erholungsphasen innerhalb einer Trainingseinheit.
Imprägnierung
Behandlung von Badebekleidung zum Schutz vor Chlorwasser.
J
Jugendschwimmabzeichen
Leistungsabzeichen für Kinder und Jugendliche im Schwimmsport.
K
Kraulschwimmen
Schnellste Schwimmart mit wechselseitigem Armzug und Flatterkick.
Kehrtwende
Wendetechnik, bei der sich der Körper nicht überschlägt.
Kickboard
Schwimmbrett für isoliertes Beintraining.
Kampfrichter
Offizielle Person, die im Wettkampf die Einhaltung des Regelwerks überwacht, etwa nach den Vorgaben des Deutschen Schwimm-Verbands.
Kurzbahn
Wettkampfbecken mit 25 Metern Länge.
Kopfsprung
Startsprung kopfüber ins Wasser.
L
Langbahn
Wettkampfbecken mit 50 Metern Länge.
Lagenschwimmen
Siehe Einzellage bzw. Lagenstaffel mit mehreren Schwimmarten.
Leistungsdiagnostik
Testverfahren zur Bestimmung des aktuellen Trainingszustands eines Athleten.
M
Meldezeit
Vorab gemeldete persönliche Bestzeit zur Einteilung in die Vorläufe.
Mittelzug
Hauptphase des Armzugs unter Wasser, in der der meiste Vortrieb entsteht.
Muskelkater
Schmerzhafte Verspannung der Muskulatur nach ungewohnter Belastung.
N
Nasenklammer
Hilfsmittel zum Verschließen der Nase, häufig beim Rückenschwimmen genutzt.
Negativsplit
Renneinteilung, bei der die zweite Streckenhälfte schneller geschwommen wird als die erste.
O
Offenes Wasser
Schwimmen in natürlichen Gewässern statt im Becken, auch Freiwasserschwimmen genannt.
Overtraining
Übertraining infolge unzureichender Erholung zwischen den Einheiten.
P
Pace
Das gleichmäßige Schwimmtempo über eine Strecke.
Pace-Clock
Große Wanduhr am Becken zur Zeitkontrolle während des Trainings.
Pull Buoy
Schwimmhilfe für zwischen die Beine, zur Isolierung der Armarbeit.
Q
Qualifikationszeit
Zeit, die für die Teilnahme an einem bestimmten Wettkampf erreicht werden muss.
R
Rückenschwimmen
Schwimmart in Rückenlage mit wechselseitigem Armzug.
Rollwende
Wendetechnik mit Überschlag, vor allem beim Kraulschwimmen eingesetzt.
Rekord
Die beste jemals in einer Disziplin erzielte Zeit.
Regeneration
Erholungsphase zur Wiederherstellung der vollen Leistungsfähigkeit.
S
Startsprung
Sprung vom Startblock zu Beginn eines Rennens.
Startblock
Erhöhte Startvorrichtung am Beckenrand.
Schwimmbrille
Ausrüstung zum Schutz der Augen vor Chlorwasser.
Schwimmflossen
Trainingshilfsmittel zur Verstärkung des Beinschlags.
Streamline-Position
Gestreckte, stromlinienförmige Körperhaltung nach Start und Wende.
Schwimmerschulter
Häufige Überlastungsbeschwerde vieler Schwimmerinnen und Schwimmer. Wie ihr der Schwimmerschulter gezielt vorbeugen könnt, erklären wir in einem eigenen Artikel.
Sprint
Kurze, mit maximaler Intensität geschwommene Strecke.
Staffel
Wettkampfform, bei der mehrere Schwimmer gemeinsam eine Strecke aufteilen.
T
Tempotraining
Training mit wettkampfnahem oder höherem Renntempo.
Taktzeit
Vorgegebene Zeit pro Wiederholung im Intervalltraining.
Trockentraining
Krafttraining an Land zur Ergänzung des Schwimmtrainings im Wasser.
U
Unterwasserphase
Streckenabschnitt direkt nach Start oder Wende unterhalb der Wasseroberfläche.
Übersäuerung
Laktatanreicherung in der Muskulatur bei hoher Belastungsintensität.
V
Vorstart-Kommando
Ankündigung „Auf die Plätze“ unmittelbar vor dem Startsignal.
Vereinsmeisterschaft
Interner Wettkampf innerhalb eines Schwimmvereins.
W
Wende
Richtungswechsel an der Beckenwand ohne Unterbrechung des Rennens.
Wasserlage
Position des Körpers im Wasser, entscheidend für den Widerstand.
Wettkampfschwimmen
Organisiertes Schwimmen im Rahmen offizieller Wettbewerbe. Die passenden Regelbegriffe dazu erklärt dieses Schwimmlexikon in den Buchstaben K, R und S.
Z
Zeitmessanlage
Elektronisches System zur präzisen Erfassung von Wettkampfzeiten.
Zielsprint
Letzter, beschleunigter Streckenabschnitt vor dem Anschlag.
Zugphase
Abschnitt des Armzugs, in dem der eigentliche Vortrieb erzeugt wird.
Fazit zum Schwimmlexikon
Dieses Schwimmlexikon wird laufend um weitere Fachbegriffe ergänzt, bis die volle Bandbreite der Schwimmsprache abgedeckt ist. Fehlt euch ein Begriff? Schreibt uns gerne, wir nehmen ihn in einer der nächsten Aktualisierungen mit auf.