Schwimmlexikon: Das große Glossar der Schwimmbegriffe von A-Z

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Von Udo Valerius

24 Juli 2026

Schwimmlexikon: Schwimmbecken mit Bahnen als Symbolbild

Das Schwimmlexikon der White Sharks sammelt die wichtigsten Fachbegriffe rund ums Schwimmen an einem Ort: Technik, Trainingslehre, Wettkampfregeln, Ausrüstung und Anatomie. Ob Einsteiger oder Leistungsschwimmer: Hier findet ihr verständliche Erklärungen zu den Schwimmbegriffen, die im Verein und im Wettkampf immer wieder auftauchen. Nutzt die Sprungnavigation, um direkt zum passenden Buchstaben in diesem Schwimmlexikon zu springen.

Inhaltsverzeichnis: Schwimmlexikon von A-Z

Dieses Schwimmlexikon eignet sich für Neulinge im Verein genauso wie für erfahrene Wettkampfschwimmer, die ihr Vokabular auffrischen möchten.

A

Abklatschen

Übergabe bei Staffelwettbewerben durch Berühren des Startblocks statt eines Stabs.

Anschlag

Berühren der Wand am Ende einer Bahn oder eines Rennens.

Armzug

Bewegung der Arme unter und über Wasser zur Erzeugung von Vortrieb.

Atemrhythmus

Festgelegtes Muster, in dem ein Schwimmer während des Zuges einatmet.

Auftrieb

Physikalische Kraft, die den Körper im Wasser trägt.

Ausgangsposition

Körperhaltung unmittelbar vor dem Startsignal.

Ausdauertraining

Trainingsform zur Verbesserung der aeroben Leistungsfähigkeit.

Aufwärmen (Einschwimmen)

Lockeres Schwimmen vor Training oder Wettkampf zur Vorbereitung von Muskulatur und Kreislauf.

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B

Bahn

Eine Länge des Beckens von einer Wand zur anderen.

Beckenrand

Der feste Rand rund um das Schwimmbecken.

Beinschlag

Bewegung der Beine zur Unterstützung von Vortrieb und Wasserlage.

Brustschwimmen

Schwimmart mit gleichzeitigem Arm- und Beinzug unter Wasser.

Bugwelle

Wasserwelle, die sich vor dem Kopf eines Schwimmers bildet.

Bahnenzähler

Hilfsmittel oder Person, die geschwommene Bahnen im Training mitzählt.

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C

Chlorgehalt

Menge des im Beckenwasser gelösten Desinfektionsmittels Chlor.

Cool-down

Lockeres Ausschwimmen zur Regeneration nach einer intensiven Belastung.

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D

Delfinschwimmen (Schmetterling)

Schwimmart mit gleichzeitigem Armzug über Wasser und wellenförmigem Beinschlag.

Dehnung

Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit von Muskulatur und Gelenken.

Diskusqualifikation

Ausschluss vom Wettkampf wegen eines Regelverstoßes.

Doping-Kontrolle

Überprüfung von Athletinnen und Athleten auf verbotene leistungssteigernde Substanzen.

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E

Einzellage

Wettkampfdisziplin, bei der alle vier Schwimmarten nacheinander geschwommen werden.

Ellenbogenhochhalten

Technikelement beim Kraulschwimmen für einen effizienten, kraftvollen Zug.

Endspurt

Beschleunigung auf den letzten Metern eines Rennens.

Ergometer

Trainingsgerät zur Simulation der Schwimmbewegung an Land.

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F

Fehlstart

Vorzeitiger, regelwidriger Start vor dem Startsignal.

Flatterkick

Schneller, alternierender Beinschlag beim Kraul- und Rückenschwimmen.

Freistil

Wettkampfdisziplin ohne Vorgabe der Schwimmart, meist als Kraul geschwommen.

Faustschwimmen

Trainingsübung mit geschlossener Faust zur Verbesserung des Wassergefühls.

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G

Gleitphase

Phase nach Start oder Wende, in der der Schwimmer ohne Zug durchs Wasser gleitet.

Grundschwimmarten

Die vier offiziellen Schwimmarten: Kraul, Rücken, Brust und Schmetterling. Alle vier findet ihr als eigene Einträge in diesem Schwimmlexikon.

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H

Handpaddel

Trainingshilfsmittel für die Hände, das den Wasserwiderstand beim Zug erhöht.

Hochstart

Startvariante vom Startblock aus dem Stand.

Hüfteinsatz

Rotation der Hüfte zur Unterstützung eines kraftvollen Armzugs.

Hypoxietraining

Atemtraining mit reduzierter Atemfrequenz zur Leistungssteigerung.

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I

Intervalltraining

Wechsel von Belastungs- und Erholungsphasen innerhalb einer Trainingseinheit.

Imprägnierung

Behandlung von Badebekleidung zum Schutz vor Chlorwasser.

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J

Jugendschwimmabzeichen

Leistungsabzeichen für Kinder und Jugendliche im Schwimmsport.

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K

Kraulschwimmen

Schnellste Schwimmart mit wechselseitigem Armzug und Flatterkick.

Kehrtwende

Wendetechnik, bei der sich der Körper nicht überschlägt.

Kickboard

Schwimmbrett für isoliertes Beintraining.

Kampfrichter

Offizielle Person, die im Wettkampf die Einhaltung des Regelwerks überwacht, etwa nach den Vorgaben des Deutschen Schwimm-Verbands.

Kurzbahn

Wettkampfbecken mit 25 Metern Länge.

Kopfsprung

Startsprung kopfüber ins Wasser.

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L

Langbahn

Wettkampfbecken mit 50 Metern Länge.

Lagenschwimmen

Siehe Einzellage bzw. Lagenstaffel mit mehreren Schwimmarten.

Leistungsdiagnostik

Testverfahren zur Bestimmung des aktuellen Trainingszustands eines Athleten.

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M

Meldezeit

Vorab gemeldete persönliche Bestzeit zur Einteilung in die Vorläufe.

Mittelzug

Hauptphase des Armzugs unter Wasser, in der der meiste Vortrieb entsteht.

Muskelkater

Schmerzhafte Verspannung der Muskulatur nach ungewohnter Belastung.

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N

Nasenklammer

Hilfsmittel zum Verschließen der Nase, häufig beim Rückenschwimmen genutzt.

Negativsplit

Renneinteilung, bei der die zweite Streckenhälfte schneller geschwommen wird als die erste.

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O

Offenes Wasser

Schwimmen in natürlichen Gewässern statt im Becken, auch Freiwasserschwimmen genannt.

Overtraining

Übertraining infolge unzureichender Erholung zwischen den Einheiten.

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P

Pace

Das gleichmäßige Schwimmtempo über eine Strecke.

Pace-Clock

Große Wanduhr am Becken zur Zeitkontrolle während des Trainings.

Pull Buoy

Schwimmhilfe für zwischen die Beine, zur Isolierung der Armarbeit.

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Q

Qualifikationszeit

Zeit, die für die Teilnahme an einem bestimmten Wettkampf erreicht werden muss.

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R

Rückenschwimmen

Schwimmart in Rückenlage mit wechselseitigem Armzug.

Rollwende

Wendetechnik mit Überschlag, vor allem beim Kraulschwimmen eingesetzt.

Rekord

Die beste jemals in einer Disziplin erzielte Zeit.

Regeneration

Erholungsphase zur Wiederherstellung der vollen Leistungsfähigkeit.

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S

Startsprung

Sprung vom Startblock zu Beginn eines Rennens.

Startblock

Erhöhte Startvorrichtung am Beckenrand.

Schwimmbrille

Ausrüstung zum Schutz der Augen vor Chlorwasser.

Schwimmflossen

Trainingshilfsmittel zur Verstärkung des Beinschlags.

Streamline-Position

Gestreckte, stromlinienförmige Körperhaltung nach Start und Wende.

Schwimmerschulter

Häufige Überlastungsbeschwerde vieler Schwimmerinnen und Schwimmer. Wie ihr der Schwimmerschulter gezielt vorbeugen könnt, erklären wir in einem eigenen Artikel.

Sprint

Kurze, mit maximaler Intensität geschwommene Strecke.

Staffel

Wettkampfform, bei der mehrere Schwimmer gemeinsam eine Strecke aufteilen.

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T

Tempotraining

Training mit wettkampfnahem oder höherem Renntempo.

Taktzeit

Vorgegebene Zeit pro Wiederholung im Intervalltraining.

Trockentraining

Krafttraining an Land zur Ergänzung des Schwimmtrainings im Wasser.

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U

Unterwasserphase

Streckenabschnitt direkt nach Start oder Wende unterhalb der Wasseroberfläche.

Übersäuerung

Laktatanreicherung in der Muskulatur bei hoher Belastungsintensität.

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V

Vorstart-Kommando

Ankündigung „Auf die Plätze“ unmittelbar vor dem Startsignal.

Vereinsmeisterschaft

Interner Wettkampf innerhalb eines Schwimmvereins.

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W

Wende

Richtungswechsel an der Beckenwand ohne Unterbrechung des Rennens.

Wasserlage

Position des Körpers im Wasser, entscheidend für den Widerstand.

Wettkampfschwimmen

Organisiertes Schwimmen im Rahmen offizieller Wettbewerbe. Die passenden Regelbegriffe dazu erklärt dieses Schwimmlexikon in den Buchstaben K, R und S.

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Z

Zeitmessanlage

Elektronisches System zur präzisen Erfassung von Wettkampfzeiten.

Zielsprint

Letzter, beschleunigter Streckenabschnitt vor dem Anschlag.

Zugphase

Abschnitt des Armzugs, in dem der eigentliche Vortrieb erzeugt wird.

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Fazit zum Schwimmlexikon

Dieses Schwimmlexikon wird laufend um weitere Fachbegriffe ergänzt, bis die volle Bandbreite der Schwimmsprache abgedeckt ist. Fehlt euch ein Begriff? Schreibt uns gerne, wir nehmen ihn in einer der nächsten Aktualisierungen mit auf.

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